Klinisch werden einfache Greifbewegungen als Messinstrument zur Bestimmung der Veränderung der Bewegungsoptimierung eingesetzt (Greifbrett, Messung der Geschwindigkeits-Weg-Kraft-Beziehungen)
Die Fähigkeit der Handgeschicklichkeit beruht auf der großen Repräsentanz der Hand auf dem motorischen und sensorischen Kortex (Somatotope Gliederung). Hand nimmt den größten Anteil ein. Aufgrund der ähnlichen Abbildung und der Abgestimmtheit der afferenten und efferenten Aktivierungen spricht man vom Sensomotorischen System.
Durch eine gezielte Verschaltung der möglichen Freiheitsgrade der Hand kommt es zu einer immer gleich bleibenden motorischen Reaktion auch bei unterschiedlicher Gelenkstellung (Prinzip der motorischen Äquivalenz! Schriftbildkonstanz). Bei motorischen Bewegungen steht Präzision und Geschwindigkeit in umgekehrter Proportionalität zueinander!
Die Präsentation der Muskelgruppen auf der kontralateralen Seite des Kortex nennen wir Homunkulus. Die Kreuzung der Fasern der Pyramidenbahn führt zu einer gekreuzten Repräsentation.
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