Ergreifen eines Gegenstandes mit der Hand.
Handbewegungen, Greif- und Haltebewegungen sind multisensorisch und gelernt (kognitiv). Dieser Prozess dauert viele Jahre und führt letztendlich zu einer gewissen Handgeschicklichkeit. Diese Art der Fähigkeit ist den Primaten weitgehend ausschließlich vorbehalten. Man unterscheidet zwischen einem Präzisionsgriff (Daumen und Opposition) und einem Kraftgriff (Daumen und ganze Hand).
Umsetzung eines visuellen Bewegungsablaufes in einen motorischen Ablauf. Die visuellen Eindrücke werden als Bewegungsunterprogramme gespeichert und abgerufen. Aus diesen Unterprogrammen werden der Geschwindigkeitsverlauf, die Beschleunigung und die Handöffnung optimiert. Dabei wird die Handöffnung nur gering größer als der zu greifende Gegenstand ausfallen.
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