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Kapitel: Motorik
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Standardbeispiel: Beugereflex; Schutzreflex vor Noxen (Hitze, Schmerz, Druck, Stich..)
Polysynaptisch und schließt Hautafferenzen mit ein. Wenn die Noxe stark genug ist, wird die kontralaterale Seite mit einbezogen. D.h. in umgekehrter Weise werden Beuger und Strecker inhibiert bzw. aktiviert über entsprechende inhibitorische Interneurone. (gekreuzter Streckreflex).
Weitere Reflexe: Schluck- und Saugreflexe, Husten, Niesreflexe, Bauchhautreflex, Fußsohlenreflex, diverse neurovegetative Reflexe (siehe glatter Muskel und per. Vegetativum)
Alle Reflexe müssen automatisch die neue Situation richtig einregeln! (Gewichtsverlagerung beim gekreuzten Streckreflex z.B. ohne Umfallen!!)

Polysynaptische Reflexe: zeigen Summation unterschwelliger Reize
Verkürzung der Reflexzeit bei häufigem Reiz
Habituation (Abschwächung der Reflexantwort bei wiederkehrendem Reiz) Begründung: zeitliche und räumliche Summation und Subtraktion an Synapsen der Interneurone.