|
2.Sem. 3.Sem. 4.Sem. Extras
Kapitel: Motorik
Bedeutung der alpha- Motoneurone naechste_Seite
Afferenzen der Spinalmotorik 2 Afferenzen der Spinalmotorik 1 vorige_Seite

zu 2) MS ist aufgebaut: Kernsackfasern, Kernkettenfasern, Ia Afferenzen, Gamma- Motoneurone, Kernsack
Durch die physiologische Muskelspannung wird ein gewisser Druck auf die Kernsackstruktur ausgeübt. Hierdurch kommt es zu einer gewissen Depolarisation und einer basalen Spikeentladung an den 1a Afferenzen. Das Übertragungsverhalten hat P/D Charakter. Bei einer aktiven Kontraktion (mit Verkürzung) kommt es zu einer Entlastung des Kernsackes, hieraus ergibt sich eine Abnahme des Drucks auf die Fasern und zu einer Inhibition der el. Aktivität. dieser bereich wird als "Spindelpause" bezeichnet. KS misst die Muskellänge!
Der proportionale Anteil entsteht durch die statischen Anteile des Kernsackes (Kernkettenfasern), der dynamische Anteil entsteht durch die Kernsackfasern (D-Anteil).
An den statischen Fasern werden sekundäre Afferenzen über Fasern Typ II gebildet.

Aus den Anteilen des GS und der MS kann eindeutig über den Aktivitätszustand Auskunft gegeben werden. GS können aufgrund ihrer verzweigten Struktur auch Auskunft über die Rekrutierung motorischer Einheiten geben.